VERÄNDERTER BEWUSSTSEINSZUSTAND V: Warum fühlt es sich so verdammt gut an?

Eine gelungene Impact-Play-Session fühlt sich oft zutiefst bereichernd an, da sie die gewohnten Grenzen des Bewusstseins aufhebt – die Zeit verlangsamt sich, das Selbstbewusstsein verändert sich, und das übliche Gedankenchaos beruhigt sich oder verschwindet sogar. In solchen Momenten berichten Menschen häufig von einem Gefühl tiefer Präsenz, emotionaler Befreiung und Verbundenheit – mit sich selbst, mit anderen oder mit etwas Größerem. Neurologisch gehen diese Zustände oft mit Veränderungen der Hirnwellenaktivität (z. B. erhöhte Theta- und Gamma-Rhythmen), verringerter Aktivität im Ruhezustandsnetzwerk (das mit selbstbezogenen Gedanken verbunden ist) und einem Anstieg des Endorphin- und Dopaminspiegels (mehr dazu später). Diese Effekte halten typischerweise Stunden, sogar Tage oder Wochen nach einer gelungenen Impact-Play-Session an.

Aus psychologischer Sicht bieten veränderte Bewusstseinszustände wie beispielsweise eine Impact-Session eine Art Neustart. Sie ermöglichen es uns, vorübergehend aus dem Alltag auszubrechen, körperliche Spannungen abzubauen und emotionale Abwehrmechanismen zu durchbrechen. Dies kann Freude, Erkenntnis, Katharsis oder einfach die Erleichterung des Loslassens. Diese Zustände werden oft als „befreiend“, „heilend“ oder „spirituell“ beschrieben – weil sie persönlich, bedeutungsvoll und transformierend sind. Sind die richtigen Bedingungen gegeben – Sicherheit, Kommunikation, Können und Vertrauen –, kann ein veränderter Bewusstseinszustand zu einem Tor zu tieferer Körperwahrnehmung und Selbsterkenntnis werden, die weit über die Session hinaus anhält.

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